2. Tag:
Busausflug mit Wanderung an den Montigler Seen, anschließend zum Kalterer See

Um 6.30 Uhr hieß es aufstehen; denn um 7.45 machte Jürgen mit uns eine Meditation unter dem Thema "So kann sich mein sehnlichster Wunsch erfüllen". Die Teilnahme an dieser Meditation war freiwillig. Meine Frau und ich nahmen natürlich teil, und wir stellten fest, dass es gut ist, den Tag auf diese Weise zu beginnen.

Um 8 Uhr gab es das gemeinsame Frühstück. Das Buffett war reichlich gedeckt. Es war für jeden etwas dabei, für Vegetarier und auch für Leute, die es nicht ganz so streng sahen mit der Ernährung. Zu letzteren gehörten wir. Auf dem Tisch lag schon ein Blatt mit den Essensvorschlägen für das Abendessen. Auch hier waren Vorschläge für Vegetarier und Nichtvegetarier. Wir suchten uns das für uns passende aus beiden Essensgruppen heraus und machten einen entsprechenden Strich. Die anderen Gäste am Tisch machten dasselbe für ihre Belange. Damit konnte die Küche für den Abend das Essen schon entsprechend vorbereiten. In der Küche waltete übrigens Frau Schroffenegger senior. Bedient wurden wir vom jetzigen Chef des Gasthofes, Herrn Schroffenegger junior, der in dieser Zeit, wo wir im Hause wohnten, Vater wurde. Beim Bedienen wurde er noch von weiterem Personal unterstützt, da außer unserer Gruppe auch noch andere Hausgäste anwesend waren. Nun aber zum weiteren Verlauf des Tages; denn das Leben besteht ja nicht nur aus Essen und Trinken.

Pünktlich um 9 Uhr versammelten wir uns am schon bereitstehenden Bus der Firma Mahlknecht. Dazu mussten wir ungefähr 100 Meter den Berg hinunter gehen. Als wir eingestiegen waren, zählte Gitta alle Häupter durch. Sie kam auf die Zahl von 37. Es waren also alle Reiseteilnehmer/innen an Bord. Gefahren wurden wir wieder von Johannes. Zunächst fuhr uns Johannes mit Bravour erst einmal wieder die 15 Kehren hinunter nach Blumau. Jürgen hatte das Buch der Engel von Anselm Grün mit dem Titel "50 Engel für das Jahr" dabei. Er bat jemanden unter uns eine Zahl zwischen 1 und 50 zu bestimmen und las dann die entsprechende Engel-Geschichte, die sich hinter der Zahl verbarg, vor. In Blumau angekommen ging es dann im Eisacktal entlang über Bozen nach Girlan.

Girlan liegt im Überetsch und ist das erste Weindorf von einer ganzen Reihe von Weinorten in dieser Gegend. Es gibt hier eine sehenswerte kleine Dorfkirche und einen Dorfbrunnen.

Wir verließen den Bus und machten uns bereit für das Wandern. Unser Wanderführer war Franz. Zunächst ging es ein Stückchen auf der Fahrstrasse entlang. Dann bogen wir ab auf einen Wirtschaftsweg und gingen eine ganze Zeit entlang zwischen den Weinstöcken, die hier auf dem Talboden gesetzt waren. Franz erklärte uns, warum die Weinstöcke in einer ganz bestimmten Reihenfolge gepflanzt und an Stangen befestigt wurden.

Wir gingen nun immer im Tal, umgeben von hohen Bergen, entlang und kamen nach einiger Zeit in den Montiggler Wald.

Hier machten wir an einer Wegkreuzung auf Bänken und herumliegenden Baumstämmen eine kleine Verschnaufpause. Franz machte hier einige Ausführungen über die Montiggler Seen und den 214 Meter hoch liegenden, 1,4 qkm großen wärmsten natürlichen Badesee Südtirols, den Kalterer See. Er liegt in einer windgeschützten Mulde, umgeben von hohen Bergen und ist von Mai bis Oktober zum Baden geeignet.

Anschließend gingen wir weiter entlang den Montiggler Seen. Es war ein wunderschöner Weg. Zum Schluß mussten wir noch einen ziemlich steilen Waldweg hinaufgehen, um zu dem Parkplatz zu kommen, auf dem Franz mit dem Bus auf uns wartete.

Busausflug mit Wanderung an den Montigler Seen, anschließend zum Kalterer See.

Nach dem Essen gingen wir an einer kleinen Kirche vorbei zu einem Aussichtspunkt, von dem wir einen herrlichen Blick über den gesamten Kalterer See mit den umliegen Bergen hatten.

Wir bestiegen nun wieder unseren Bus und fuhren weiter über Tramin nach Neumarkt. An den Namen der Orte, die wir nun durchfuhren, merkten wir schon, (Kalterer, Traminer usw.) dass wir uns hier in einer Weingegend befanden.

Neumarkt wurde im 12. Jahrhundert gegründet und ist ein wundervolles kleines Städtchen ohne Autoverkehr im Zentrum. Hier konnten wir viele alte Bürgerhäuser mit tonnengewölbten Durchgängen und Laubengängen betrachten. Ein Café gab es hier natürlich auch. Da es warm war, setzten wir uns in den Kaffegarten an der Straße und genossen das Straßenbild bei Kaffee und Kuchen.

Anschließend trafen wir uns alle wieder am Bus. Nun ging es weiter über Bozen zurück nach Steinegg.

Das hier nun servierte Abendessen schmeckte uns sehr gut. Da alle Leute ziemlich müde waren, wurde der geplante Kräuter - Vortrag Barbaras von Jürgen auf später verschoben.
 

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